Bowls – Der leckere Food-Trend aus der Schüssel

Egal ob süß oder herzhaft, vegetarisch oder vegan – Bowls können auf vielfältige Weise zubereitet werden und sind zurzeit ein sehr beliebter Food-Trend.

Die kulinarische Reise der Bowl

Der Food-Trend „Bowl“, übersetzt mit „Schüssel“, entwickelte sich 2015 aus einem traditionellen hawaiianischen Gericht: Poké, was „in Stücke geschnitten“ bedeutet. Auf Hawaii ist dies ein typisches Street Food-Gericht, welches den Anfang durch einheimische Fischer fand, die ihren Fang mit Meersalz einrieben und diesen mit Nussöl, Seetang und Meeresalgen aromatisierten. Durch japanische Einwanderer in den Siebzigern wurde das Gericht um Reis ergänzt - angelehnt an das japanische Donburi, eine Art Sushi in Schüsselform. Einwanderer aus China und Korea verfeinerten Poké mit ihren eigenen Zutaten, wie Austernsoße, Shoyu oder Kimchi. Von Hawaii gelangte das Gericht nach Kalifornien, wo es endgültig kosmopolitisch wurde. Mittlerweile ist dieser Food-Trend auch in nahezu allen deutschen Großstädten angelangt.
Die Bowl ist dabei rein optisch betrachtet oft mehr ein kunstvolles Arrangement als eine Mahlzeit, denn sie wird so farbenfroh und ästhetisch wie möglich angerichtet. Die Bowl besteht überdies aus ernährungsphysiologisch wertvollen Lebensmittel. Die farbenfrohen Zutaten erfreuen nicht nur das Auge, sondern versorgen auch den Körper mit wichtigen Nährstoffen
 

Das Zubereitungsprinzip der Bowl

Dabei kommt bei herzhaften Bowls zuerst eine kohlenhydratreiche Basis aus Nudeln, Kartoffeln, Reis oder Couscous zum Einsatz. Es folgen Gemüse oder eine Eiweißkomponente wie Fisch, Fleisch, Tofu oder Hülsenfrüchten. Zum Schluss wird das Ganze mit einer köstlichen Sauce übergossen und mit bunten Toppings – meist Superfoods – garniert. Die Bowl kann damit je nach Geschmack variiert werden - ganz egal ob für Veganer, Fleischliebhaber, Pescetarier oder Rohköstler. Die Herausforderung liegt darin, es so aussehen zu lassen, als wären die Komponenten gerade erst spontan zusammengestellt worden.
Rezepte sind dabei super zur Inspiration, aber eigentlich nicht unbedingt nötig, da das kombiniert werden kann, was an Lebensmittel noch verfügbar ist.
 

Bowls in der Profi-Gastronomie

Bowls eignen sich hervorragend für die Profiküche:

  • da diese durch die Vielzahl von Zutaten je nach Geschmack der Kunden variiert werden können (Baukastenprinzip)
  • da die Zutaten sehr gesund sind und den „Nerv der Zeit“, wie beispielsweise den Healthy-Food-Trend treffen
  • da sie leicht und schnell umgesetzt sind und auch gut vorbereitet werden können 
  • da sie sich prima für ein Ganztages-Verpflegungskonzept eignen:  
    • Morgens als Breakfast Bowls mit beispielsweise frischen Früchten, Joghurt, Getreide und Nüssen
    • Mittags als Buddha Bowl (mit Einfluss der indischem Küche) mit beispielsweise Gemüse, Getreide, Kichererbsen, Tofu, Samen und Nüsse
    • Abends als Poké-Bowl (mit Einfluss der hawaiianischen/japanischen Küche) mit beispielsweise Reis, Bohnen, Lachs, Erdnüsse, Minze Avocado und Himbeeren.
  • da sich das Bowl-Baukastenprinzip als zusätzliches Angebot in Kantinen, an Hotelbüfetts oder generell in der Tagesverpflegung sehr gut eignet

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