Plating – Die Kunst des Anrichtens

„Das Auge isst mit“ – eine bekannte Redewendung, die besagt, dass das Essen nicht nur gut schmecken, sondern auch ansprechend angerichtet sein soll. Das Aussehen eines Gerichtes hat einen enormen Einfluss auf dessen Geschmack – es schmeckt uns noch besser, wenn es auch lecker aussieht. Doch worauf kommt es beim Anrichten auf dem Teller, dem sogenannten Plating, an?

Was gibt es zu beachten?

Um einen schönen und geschmackvollen Teller anzurichten empfiehlt es sich mit verschieden großen Elementen zu arbeiten, wie zum Beispiel ungleich groß geschnittenem Gemüse - das gibt dem Teller Struktur.

Pürees bieten sich unter Zuhilfenahme einer Squeeze-Flasche oder eines Spritzbeutels an, um dem Teller mit verschieden großen Tupfen oder Strichen ein einzigartiges Aussehen zu verleihen.

Als Grundregel gilt, den Teller nicht zu überfüllen, dem Gericht immer etwas an Höhe zu geben und durch passende Schnittformen zu mehr Struktur zu verhelfen.

Eine besondere Wirkung kann auch auch erzielt werden, indem nur eine Tellerhälfte benutzt wird oder die Anzahl der Elemente auf dem Teller eine ungerade ist.

Wichtig beim Plating ist auch der Kontrast der Farben – die Farben können erhalten oder intensiviert werden, indem beispielsweise Gemüse nur bissfest gedünstet oder Fleisch und Fisch scharf angebraten werden. 

Probieren geht über studieren

Um einen optisch gelungenen Teller anzurichten, der auch schmeckt, wird ein gutes Gespür für Formen, Farben und Konsistenzen benötigt und vor allem viel handwerkliches Geschick. Das Thema Food Pairing kann als Werkzeug hilfreich sein, doch entscheidend ist die Erfahrung! Also, legen Sie los und probieren Sie sich aus!

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